Tradition goes Future

Ottobeuren, im Januar 2006. MARTIN präsentiert mit der T60 die Premium- Kompaktklasse der Formatkreissägen.

Der Alltag mittelständischer Handwerksbetriebe im europäischen In- und Ausland wird bestimmt durch die zunehmende Spezialisierung der Unternehmen und einen unaufhaltsam steigenden Preis- und Wettbewerbsdruck. Diese Faktoren zwingen zu präzisen Kostenkalkulationen und leistungsorientierten Produktionsabläufen.
Mit der T60 etabliert der Premiumhersteller MARTIN eine neue Generation Formatkreissägen. Sie ist exakt auf die Bedürfnisse und Ansprüche wachstumsorientierter und zukunftsgerichteter Handwerksbetriebe zugeschnitten.

Der Begriff ‚Kompaktklasse’ steht produktübergreifend für standardisierte, streng auf Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und Leistungsfähigkeit ausgelegte Lösungen. Mit der Formatkreissäge T60 greift der Ottobeurer Traditionshersteller MARTIN diese Produktmerkmale auf und erweitert sie um hochwertige Qualitätsmaßstäbe, technische Innovationen, Präzision, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit.
Die Formatkreissäge T60 verbindet die vorteilhaften Eigenschaften von Produkten der Kompaktklasse mit dem geschätzten, traditionellen Premium-Charakter der MARTIN Maschinen.
MARTIN etabliert mit der T60 die erste Premium-Kompaktklasse der Formatkreissägen.

„Die T60 ist mehr als nur eine Maschine. Die T60 ist ein Konzept,“ berichtet Michael Mühldorfer, Marketingleiter der MARTIN GmbH & Co. KG. „Ein Konzept, das ein klar umrissenes Leistungsprofil, richtungsweisende Innovationen und ein interessantes Preis-Leistungsverhältnis vereint. Das sichert ein breites Einsatzspektrum und eine hohe Auslastung in den Betrieben bei vergleichsweise geringen Investitionskosten.“

Das Unternehmen bietet die neue Formatkreissäge in drei Varianten, als T60 Basic und in den Ausführungen Classic und PreXision an. Mit der T60 beginnend stattet der Hersteller alle MARTIN Formatsägen mit einem Bedienpult in Augenhöhe und einer Touch-Screen Steuerung aus. „Damit verwendet MARTIN als erster Hersteller der Branche kompromisslos die zukunftsweisende Touch-Screen Technologie“, berichtet der Marketingleiter.
„Die Anordnung des Bedienpultes in Augenhöhe hat entscheidende Vorteile. Blick und Konzentration bleiben vor und während der Bearbeitung konsequent auf die Aufgabe gerichtet. Das Einstellen der Maschine, den Arbeitschritten folgend, kann dank des optimalen optischen und physischen Zugriffes schnell und ermüdungsfrei erfolgen. Das ist einer fehlerfreien Ausführung dienlich und fördert nicht zuletzt auch die Arbeitssicherheit.“

Die Arbeitsprozesse werden über leicht verständliche Funktionsfelder und Menüpunkte auf der berührungssensiblen Bedienoberfläche angewählt. „So stellen Sie innerhalb weniger Sekunden Schnitthöhe und Schnittwinkel ein,“ erklärt Mühldorfer. „Natürlich haben wir auch einen Taschenrechner in die Steuerung integriert.“
Die situativ passend aufgebauten Menüpunkte begleiten den Anwender Schritt für Schritt bei der Einstellung und Bedienung der Maschine. Die jeweiligen Arbeitsschritte und Kontrolldaten werden im Display grafisch angezeigt. „Damit behalten auch weniger erfahrene Anwender bei komplexen Arbeitsprozessen die Übersicht. Die T60 bleibt trotz vielfältiger Einsatzmöglichkeiten und Programmoptionen leicht bedienbar und kontrollierbar“, ergänzt der Marketingbeauftragte.

MARTIN setzt mit der T60 hohe Qualitätsmaßstäbe. „Für die Herstellung verwenden wir ausschließlich hochwertige Materialien und Bauteile“, erläutert Michael Mühldorfer. Von der Konstruktion über die Montage bis zur Qualitätskontrolle, Verpackung und Auslieferung - über 90 Prozent der Produktionsabläufe für die T60 werden von MARTIN in Ottobeuren ausgeführt. Mit dieser für die Branche außergewöhnlichen Fertigungstiefe verdient eine MARTIN Maschine mit Fug und Recht das Qualitätsprädikat ‚Made in Germany.’

„Auch die wichtigen mechanischen Komponenten einer Formatkreissäge T60, dazu zählen der Besäumtisch, der Längenanschlag und der Parallelanschlag, sind sehr hochwertig und dauerhaft ausgelegt“, berichtet Michael Mühldorfer. Der Besäumtisch ist mit einer auswechselbaren Tischlippe und stabilen, hochverrippten Hohlkammerprofilen ausgestattet. Die verschleißfreie Rillenkugellager-Führung des Parallelanschlages sorgt für einen präzisen und dennoch leichten Lauf und garantiert auch bei Belastung über die volle Schnittbreite eine hohe Winkelgenauigkeit.
Die T60 bietet eine serienmäßige Feinverstellung an beiden Anschlagelementen des Längenanschlages. „Praktiker wissen diese Feinverstellung zu schätzen“, ergänzt Mühldorfer. „Nur so sind genaueste Schnitte möglich. Oft muss das Schnittmaß ja nur um eine Kleinigkeit geändert werden. Das ist ohne Feineinstellung nahezu unmöglich“.

Alle Varianten der T60 können optional mit einem 2-Achs-Vorritz-System ausgestattet werden. Ritzhöhe und Ritzlage dieser Systeme werden zeitsparend und leicht bei laufender Maschine eingestellt.

Während die T60 Basic und Classic Varianten als ‚kompakte Allrounder jeder Werkstatt’ ihr Sägeblatt von 0° bis 46° nach rechts schwenken können, ermöglicht die T60 PreXision ein Einstellen des Blattes von 0° bis 46° nach links UND rechts. Sie erreicht damit einen Schnittwinkelbereich von 92 Grad. „Das ist weltweit einzigartig“, freut sich Mühldorfer. „Was nüchtern betrachtet eine einfache Verdoppelung des Schnittwinkelbereiches ist, erschließt den Anwendern eine grenzenlose Vielfalt neuer Einsatz-möglichkeiten. Denken Sie zum Beispiel an das Schneiden einer schlichten Gratnute. Bislang eine Arbeit, die an einer Formatsäge nicht oder nur mit größtem Aufwand realisiert werden konnte. Nicht so an der neuartigen T60 PreXision. Mit dieser Maschine sind auch solche Schnitte sofort umsetzbar.“
Neu ist auch das Schnellwechselsystem ‚VLock’. Es ermöglicht ein sekundenschnelles Wechseln der Hauptsägeblätter. „Um den Blattwechsel noch einfacher zu machen, kann der Anwender dabei auf ein Werkzeugmenü mit bis zu zehn hinterlegten Sägeblättern zurückgreifen“, ergänzt Michael Mühldorfer.

Mit der T60 beendet das Unternehmen MARTIN die Ära der proprietären Lösungen in der Steuerungs- und Antriebstechnologie und setzt bei der Herstellung seiner Maschinen konsequent auf Industrie-Standards.
Proprietäre Steuerungen sind vom Hersteller gefertigte Individuallösungen. Diese Module werden explizit für einen Maschinentyp, ein bestimmtes Anforderungsprofil und die verwendete Hard- und Software gefertigt. Sie bilden die Kommunikationsschnittstelle zwischen den einzelnen Baugruppen. Verändert sich eine Komponente innerhalb des Kommunikations-prozesses, zum Beispiel durch eine technische Weiterentwicklung, lassen sich proprietäre Steuerungen nur eingeschränkt und mit hohem Zeit- und Kostenaufwand an die neuen Voraussetzungen anpassen. Standardisierte Industriesteuerungen dagegen sind gleichartig aufgebaute, kostengünstige Module. Sie werden herstellerunabhängig konzipiert und lassen sich ohne großen Aufwand in eine neue Umgebung integrieren.
„Bislang waren die von der Industrie angebotenen Lösungen für Steuerungs- und Antriebsmodule kaum einsetzbar da das Preis- Leistungsverhältnis noch nicht geeignet war,“ erklärt Michael Mühldorfer. „Das hat sich in jüngster Vergangenheit jedoch grundlegend geändert.“

Heute ist ein großer Industriebereich auf die Neu- und Weiterentwicklung der Elektronikbauteile spezialisiert. Die Entwicklungsfortschritte sind vergleichbar mit denen der IT-Branche. Das Leistungspotenzial der Bauteile steigt stetig bei gleichzeitig sinkenden Kosten. „Die Preise und die Qualität dieser Elektronikbauteile befinden sich heute auf einem Niveau, das es unsinnig macht, diese Technologie unseren Kunden nicht nutzbar zu machen,“ so Mühldorfer. „Mit dem Einsatz standardisierter, modifizierbarer und kompatibler Elektronikmodule öffnen wir unseren Kunden den direkten Zugang zu technischen Innovationen am Markt. Das gilt für alle Komponenten in der Antriebs- und Steuerungstechnologie. Bauteile, Hard- und Software bleiben beliebig austauschbar,“ ergänzt der Marketingbeauftragte. „Der Kunde entscheidet, wann, wie und mit welchem Produkt er am technischen Fortschritt partizipieren möchte. Eine T60 Formatkreissäge bleibt wertstabil und ist für die Gegenwart und die Zukunft gebaut“, berichtet Mühldorfer.

Die Zukunftssicherheit einer Maschine hängt auch entscheidend von der Gestaltung ihrer Softwareumgebung ab. MARTIN verwendet für die Programmierung der Steuerungssoftware ein leistungsfähiges, herstellerunabhängiges Programmiersystem. Auch dieses garantiert die zukunftssichere Unabhängigkeit der T60 Formatkreissäge.

Die Antriebe der Formatkreissägen, etwa für Schnitthöhe und Schnittwinkel, werden über das auch im Automobilbau verwendete Bus-System CANopen angesteuert. CANopen ist durch die europäische Norm EN 50325-4 standardisiert, seine weltweite Verbreitung, hohe Kompatibilität und die regelmäßige Anpassung an marktgängige Standards garantieren eine hohe Zukunftssicherheit, nicht zuletzt auch der neuen MARTIN Formatkreissäge T60.


Statistik:
7972 Anschläge ohne Leerzeichen

 

 

Sitemap Impressum