Kompaktklasse mit Premiumeigenschaften- die neue T12

Ottobeuren, im Mai 2008. Auf der diesjährigen XYLEXPO in Mailand wird das Maschinenbauunternehmen MARTIN eine neue Fräse im Kompaktbereich vorstellen. Ihr Name: T12. Das brandneue Modell der Ottobeurer Maschinenbauer wird als Starrfräse die T27 ergänzen. Damit wird es bei MARTIN, wie schon im Bereich der Formatkreissägen, zukünftig auch bei den Tischfräsen eine Kompakt- und eine Premiumklasse geben.

„Die neue T12 Tischfräse bietet eine ausgewogene Balance von Preis und Leistung. Sie ist so eine geradezu perfekte Vertreterin der von MARTIN definierten Kompaktklasse“, erläutert Michael Mühldorfer, Marketingleiter von MARTIN. „Der Kunde bekommt in punkto Leistung etwas geboten, was in dieser Preisklasse ihresgleichen sucht“. Wie an allen MARTIN Maschinen der neuesten Generation setzen die Allgäuer Maschinenbauspezialisten auch bei ihrem jüngsten Spross T12 auf moderne Steuerungstechnologie. Denn das Steuerungs- und Bedienkonzept der neuen „Kleinen“ entspricht dem aller MARTIN Maschinen: Hochfunktionell und dabei leicht zu bedienen. „Wichtig war uns, wie bei allen Maschinen aus unserem Hause, dass schon die erste Einstellung sitzt“, erklärt Entwicklungsleiter und Geschäftsführer Peter Martin. „Denn nicht selten sehen sich unsere Kunden mit Anforderungen konfrontiert, immer komplexere Aufgaben in immer kürzerer Zeit mit besserem Ergebnis fertig zu stellen.“

 

Intuitive und komfortable Bedienung

Erstmals wird die neue Fräsen-Kompaktklasse aus dem Hause MARTIN auf der Mailänder XYLEXPO zu sehen sein. Auf dem Stand des Ottobeurer Maschinenbauunternehmens (Halle 7P/Stand D.01/E.10)  werden die technischen Highlights wie auch das neue Design erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Das augenfälligste Merkmal wird hierbei ohne Zweifel die moderne Touch-Screen Steuerung sein. Ergonomisch in Augenhöhe platziert leistet sie durch ihre selbsterklärende und leicht zu bedienende Steuerung auch für ungeübte Anwender einen großen Beitrag zu einer effektiven Rüstzeitreduzierung – und damit zu einem spürbar effizienteren Arbeitsablauf. Etwa durch eine leistungsfähige Werkzeugdatenbank, die bei MARTIN bereits in der Grundausstattung vorhanden ist und das Abspeichern und Verwalten von bis zu 500 Werkzeugen ermöglicht! Alphanumerisch sortiert wird so die Auswahl des gewünschten Werkzeuges um ein erhebliches Maß erleichtert. Während in der Basisversion allein die Fräshöhe gesteuert werden kann, können durch optionale Ausstattungen die Achsen „Frästiefe (Anschlag)“ und „Span (Einlaufbacke)“ zusätzlich in die Steuerung integriert werden. Diese beiden Achsen können unabhängig voneinander und einzeln hinzugefügt werden, so dass diese Option eine individuelle Anpassung ganz nach den Anforderungen des Kunden ermöglicht.

 

Perfekte Unterstützung

Ein völlig neuentwickeltes optionales Softwarefunktionsmodul „Fräs-Assistent“ lässt einen noch nie dagewesenen Dialog zwischen Anwender und Maschine entstehen. Ergänzend zur herkömmlichen Dateneingabe in die Steuerung, wird die Tischfräse hierbei aktiv in den Rüstvorgang miteinbezogen. Im wechselseitigen Austausch mit dem Anwender unterbreitet sie Vorschläge für eine optimale Bearbeitung des Werkstückes, etwa mit einer passenden Werkzeugauswahl für den gewünschten Arbeitsgang. Äußerlich nicht so offensichtlich wie die moderne Steuerung, aber funktionell umso beeindruckender präsentiert sich der Fräsanschlag der T12. Der aus der Premiumklasse stammende Anschlag besticht durch seine aufwändige beidseitige Führung, die eine in der Kompaktklasse schier einzigartige Wiederholgenauigkeit von bis zu ±0,025 mm ermöglicht. Durch diese Präzision, die übrigens auch für die Fräshöhe gilt, lassen sich auch z.B. Konterarbeiten problemlos und mit höchster Genauigkeit erledigen. Und wird der Anschlag, etwa für Bogenfräsarbeiten vom Maschinentisch genommen, machen robuste mechanische Passungen ein aufwändiges Referenzieren nachdem neuerlichen Aufbau überflüssig.

 

DornFix oder HSK?

Während die Grundmaschine mit dem bewährten MARTIN eigenen DornFix Schnellwechselsystem ausgestattet ist, kann optional auch das werkzeuglos spannende HSK-System gewählt werden. Mit dieser HSK-Schnittstelle stellt die neue T12 eine ideale Ergänzung zu einem CNC-Bearbeitungszentrum dar. Neben dem HSK 85 „PowerLock“ ist hierbei auch die Ausführung HSK 63F möglich – auch zur Nachrüstung.  Mithilfe dieser Technik kann der Anwender jetzt problemlos geeignete Werkzeuge eines BAZ direkt auf der Tischfräse einsetzen und durch gezielte Verlagerung von Durchlauffräsarbeiten den kostenintensiven Einsatz des BAZ reduzieren.

 

Vielseitig für Handwerk und Industrie

Wenngleich das neue moderne Erscheinungsbild der neuen T12 eher schlank und leicht wirken mag, bringt sie doch runde 1000 kg auf die Waage. Die äußerst schwere und stabile Maschinenständerkonstruktion – es handelt sich um einen Verbundständer – und die stark verrippte Grauguss-Tischplatte sorgen für die sprichwörtlich exzellente Laufruhe des jüngsten Sprosses der MARTIN Familie. Die neue T12 ist die ideale Maschine für Betriebe, in einen preiswerten Einstieg in die MARTIN Welt des Fräsens suchen. Aber auch Handwerksbetriebe mit traditioneller Fertigung oder große Möbelfabrikanten, die die neue Tischfräse als effiziente Ergänzung zum Bearbeitungszentrum sehen, wissen die Flexibilität und Leistungsfähigkeit der T12 zu schätzen. Durch die moderne Steuerung lassen sich die vielen mechanischen Leckerbissen der Maschinen außergewöhnlich nutzbringend für den Unternehmer einsetzen und passgenau auf die Anforderungen des Unternehmens abstimmen. Das macht die Tischfräse T12 von MARTIN zu einer optimalen Fräse für Betriebe, in denen es von Anfang an auf Effizienz, Flexibilität, Genauigkeit und Zuverlässigkeit ankommt.

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