MARTIN zeigt Innovation auf breiter Front

Ottobeuren im März 2009. Auch auf der diesjährigen LIGNA in Hannover wird MARTIN, der renommierte bayerische Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen, wieder zahlreiche Neu- und Weiterentwicklungen präsentieren. Oberstes Anliegen sei es, so Marketingleiter Michael Mühldorfer, die MARTIN Produkte ständig zu verbessern und weiter zu entwickeln. Ein Schwerpunkt in Hannover wird die Vorstellung des einzigartigen und zum Patent angemeldeten Glanzfräsaggregats für die Formatkreissäge T74 sein, eine Option, die das Polieren von Plexiglas ermöglicht. Einen weiterer Schwerpunkt liegt auf zahlreichen Neuerungen in der Steuerungsunterstützung für den Anwender.

Polieren von Plexiglas auf der Säge

Bereits seit 2006 verfolgt MARTIN die Idee, dem Anwender einer Formatkreissäge auch die Möglichkeit zu eröffnen, Kanten von „Plexiglas“ zu polieren. Fachlich korrekt wird dieser Vorgang als „Glanzfräsen von Polymethylmethacrylat (PMMA) - Plattenkanten“ bezeichnet. Die diesjährige LIGNA bietet eine hervorragende Gelegenheit, diese durchdachte, zum Patent angemeldete Innovation einem breiten Fachpublikum vorzustellen.
Entwicklungsziel war ein Zusatzaggregat, das es ermöglicht, die an einer MARTIN T74 Formatkreissäge zugeschnittenen PMMA Platten in einem weiteren Arbeitsgang, quasi direkt nach dem Schnitt, an dieser Maschinen auch „polieren“ zu können.
„Vor allem den Universalisten unter unseren Holz und Kunststoff verarbeitenden Anwendern erschließt sich durch die Kombination einer hochwertigen Formatsäge mit der Glanzfräsmöglichkeit eine vollkommen neue Nutzendimension“, so Marketingleiter Michael Mühldorfer. „Die T74 bildet“, so Mühldorfer weiter, „das ideale Fundament für diese Erweiterung. Schon das Maschinengewicht mit ca. 1900 kg macht deutlich, dass die T74 eine sehr solide aufgebaute Maschine ist.“ Stichworte wie „Verbundständer“, „hochverrippte Gusstischplatte“ oder „Stahlzwangsführung des Besäumtisches“ fallen im Zusammenhang mit der Formatkreissäge. Diese Maschinendetails machen die Maschinen des Traditionsherstellers einzigartig, sie sorgen für die Präzision und ihren von Holz- und Kunststoffverarbeitern gleichermaßen hoch geschätzten, ruhigen Lauf.

Überzeugende Unterstützung nun auch für Fasen und Verstellwerkzeuge

Der sehr erfolgreiche, im Jahr 2008 erstmals vorgestellte „Fräs-Assistent“, der den Anwender mit seiner Maschine in einen Dialog treten lässt, wurde entscheidend erweitert. Der Assistent der ergänzend zur herkömmlichen Dateneingabe in die Steuerung arbeitet, bezieht den Anwender aktiv in alltägliche Rüstvorgänge mit ein und erleichtert sie so erheblich. Im wechselseitigen Austausch mit dem Anwender unterbreitet die Steuerung Vorschläge für eine optimale Bearbeitung des Werkstückes, inklusive einer passenden Werkzeugauswahl für den gewünschten Arbeitsgang. Die auf der LIGNA vorgestellte, konsequent weiterentwickelte Version des Assistenten wurde in ihrer Leistungsfähigkeit entscheidend vergrößert. Der Anwender erhält nun auch volle Unterstützungen für die im Rüstvorgang immer sehr aufwändigen Fasefräsungen. Ob die Fase mit einem einfachen Falzfräser oder mit einem variablen Verstellfasefräse bearbeitet werden soll - der Assistent reduziert die erforderliche Rüstzeit spürbar.

Dialog Mensch - Maschine reduziert Rüstzeiten

Die innovative MARTIN Software-Ergänzung „Fräs-Assistent“ löst den bisherigen Bedienmonolog ab und ermöglicht es dem Anwender erstmals, in einen echten Dialog mit seiner Maschine zu treten. Ähnlich wie schon in den Assistenten der MARTIN Formatkreissägen teilt der Anwender der Maschine über intuitiv zu befüllende Masken mit, was er tun möchte. Nun allerdings - und das ist neu - „antwortet“ die Maschine auch auf die Frage, wie den eine Fase einer bestimmten Abmessung schnell und einfach gefräst werden kann. Die Steuerung schlägt dem Bediener die für den Arbeitsgang geeigneten Werkzeuge vor und teilt ihm mit, wie etwa ein Verstellfasefräser einzustellen ist, um die gewünschte Fase schnell und ohne Probefräsung zu erhalten.

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