MARTIN stellt neue Tischfräse T27 vor
Ottobeuren, im März 2007. Nur etwa 14 Monate nach Vorstellung der überaus erfolgreichen Formatsägenlinien T60 und T74 stellt MARTIN auf der diesjährigen LIGNA die brandneue Premiumtischfräse T27 vor. Das neue Modell des Ottobeurer Maschinenbauers ersetzt die Vorgänger T20 und T26 und wird als Starrfräse T27 Fix bzw. Schwenkfräse T27 FleX zu haben sein. Dabei führt die T27 FleX fort, was die T26 1999 als Vorreiter begonnen hat – ihre Spindel lässt sich in beide Richtungen bis auf 46° schwenken.
T27 ist Premium
„Mit den neuen T27 Tischfräsen stellen wir in Hannover Maschinen vor, die dank ihrer Eigenschaften und Vorzüge eindeutig der Premiumklasse zuzurechnen sind“. erläutert Michael Mühldorfer, Marketingleiter von MARTIN. „Dennoch setzen wir, was den Preis angeht, ein deutliches Signal. Der Kunde bekommt mehr Leistung für gleiches Geld. Natürlich ohne auf die bewähren MARTIN Markeneigenschaften verzichten zu müssen“. Wie jede MARTIN überzeugt auch die T27 durch Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. Und das Steuerungs- und Bedienkonzept dieser Tischfräsen beeindrucken durch richtungsweisende, technische Innovationen.
„Die erste Einstellung sitzt - das war und ist der Dienst, den unsere Steuerungen unseren Kunden erweisen“, vervollständigt Peter Martin, Entwicklungsleiter und Geschäftsführer bei MARTIN. „Gestellte Aufgaben in immer kürzerer Zeit mit dennoch besserem Ergebnis fertig zu stellen, mit dieser Forderung sind auch unsere Kunden täglich konfrontiert. Die Lösung sehen wir in intuitiv zu bedienender Elektronik, die die mechanischen Möglichkeiten unserer Maschinen optimal ausreizt“.
Focus auf intuitive und komfortable Bedienung
Die Top-Neuheit im MARTIN Kompetenzfeld FRÄSEN wird erstmals auf der LIGNA Stand der Otto Martin Maschinenbau GmbH & Co. KG in Halle 11, Stand D14 zu sehen sein. Im Vorfeld der LIGNA, am 13.05., wird die Maschine in einem groß angelegten Event dem Fachhandel und der Presse vorgestellt.
Augenfälligste Innovation an der T27 ist die moderne, intuitiv zu bedienende Touchscreen-Steuerung, die auf Augenhöhe sitzt. Oberstes Ziel der Steuerungsentwicklung war es, dem Anwender eine intuitiv zu bedienende Steuerung anzubieten, die ihm mit Rüstzeitenreduzierungen von bis zu 80% deutlich mehr Effizienz bringt. Hinzu kommt die Ersparnis durch das Wegfallen des bislang meist nötigen Probestücks. Diese Ziele konnten dank moderner Steuerungshardware und intelligenter Software erreicht werden. Schon beim ersten Anblick fällt ein aufgeräumt wirkender Farbmonitor auf. Die Basismaschinen beider Varianten, T27 Fix und T27 FleX, kommen mit dem berührungssensitiven 5,7“ Monitor. Als Option steht eine noch übersichtlichere und auch leistungsfähigere Steuerung mit 10,4“ Touch-Screen Monitor zur Verfügung – wie man es von den Sägen des Unternehmens schon seit 2006 kennt. Die im Hintergrund arbeitende Hardware ist im Wesentlichen auch tatsächlich dieselbe, Software und Bedienelemente am Monitor sind jedoch perfekt auf die neuen Tischfräsen abgestimmt.
Hohe Effizienz durch kurze Rüstzeit
Die neue Steuerung – selbst erklärend und einfach zu bedienen – dient vor allem dazu, die Rüstzeiten zu reduzieren und so die Effizienz der Tischfräse zu erhöhen. Jeder Rüstvorgang stellt den Anwender vor die Herausforderung, ein vorhandenes Werkzeug auf der Maschine möglichst schnell in die Position zu bringen, die ein sicheres und effizientes Arbeiten ermöglicht. Deshalb bietet schon die Grundmaschine der T27 die Möglichkeit, bis zu 500 Werkzeuge in einer Werkzeugdatenbank zu erfassen und zu verwalten. Ebenfalls in der Grundmaschine wird die Fräshöhe, an der T27 FleX auch der Fräswinkel, per Steuerung elektronisch positioniert und die Fräsanschlagposition elektronisch angezeigt. Aktiviert nun der Anwender das eingesetzte Werkzeug, zeigt die Steuerung die aktuellen Fräsmaße gegenüber Tisch und Anschlag an. Die Korrektur auf die gemäß Zeichnung geforderten Maße ist nun ein Kinderspiel.
1000 Werkzeuge leicht finden
Können an Maschinen mit 5,7“ Steuerung bis zu 500 Werkzeuge komfortabel verwaltet werden, sind es am größeren 10,4“ Touch-Screen bis zu 1000 Werkzeuge. Zudem hat der Bediener an dieser Elektronik neben der komfortablen Suchfunktion auch den Vorteil, Gruppen und Favoriten innerhalb der Werkzeugdatenbank zu bilden. Das beschleunigt die Auswahl des benötigten Werkzeugs nochmals erheblich.
Ist die optimale Werkzeugposition für eine bestimmte Arbeit einmal gefunden, lassen sich diese Einstellungen auch speichern. Je nach Ausbauzustand der Maschine können bis zu 6 Achsen elektronisch angezeigt, gesteuert und auch gespeichert werden. Natürlich ist auch das jeweils verwendete Werkzeug Teil des Programms.
Sind es 100 Programme am 5,7“ Touch-Screen, so stehen dem Anwender an der 10,4“ Steuerung bis zu 1000 Speicherplätze zur Verfügung. Auch hier wird die in allen Steuerungen vorhandene alpha-numerische Suchfunktion am großen Bildschirm durch die Möglichkeit ergänzt, Gruppen und Favoriten bilden zu können.
Fräsanschlag für ganz Genaue
Sind die Innovationen der Steuerung sehr offensichtlich, glänzt der vollkommen neuentwickelte Fräsanschlag eher im Verborgenen. Nicht minder wichtig ist jedoch der Nutzen, den der Anwender aus dieser Neukonstruktion zieht. Durch seine aufwändige beidseitige Führung lassen sich Wiederholgenauigkeiten erzielen, die bislang nicht möglich waren: ± 0,025 mm. Auch nachdem der Anschlag, etwa für Bogenfräsarbeiten, vom Maschinentisch genommen wurde, ist kein aufwändiges Referenzieren nötig. Robuste mechanische Passungen stellen das sicher. Durch diese hohe Wiederholgenauigkeit, die übrigens auch für die Fräshöhe und den Fräswinkel (± 0,005°) gilt, lassen sich auch z.B. Konterarbeiten problemlos und mit höchster Genauigkeit erledigen. In seiner Grundausstattung wird der Anschlag mittels Handrad nach der in die Steuerung integrierten und verrechneten Anzeige eingestellt. Die Einlaufbacke wird ebenfalls mit Handrad, jedoch nach Skala mit Nonius justiert.
Kontrolle über 6 Achsen
Beschränkt sich der „steuernde Einfluss“ der Steuerung an den Grundmaschinen auf die Fräshöhe bzw. an der T27 FleX auf Fräshöhe und Spindelneigung, können durch entsprechende Ausstattung bis zu 6 Achsen motorisiert und gesteuert arbeiten. Jede der weiteren Achsen Frästiefe (Anschlag), Span (Einlaufbacke), Tischöffnung (elektrische Tischringe) und Vorschubsupport (Höhe) lässt sich selektiv addieren. Durch diese Wahlfreiheit lässt sich jede Maschine passend auf die Anforderungen des Kunden konfigurieren. Alle Achsen arbeiten, koordiniert durch die Steuerung, vernetzt miteinander. Damit lassen sich auch sehr komplexe Fräsbilder sehr schnell und ohne Probefräsung perfekt einstellen und abarbeiten. Dass die beiden Achsen Fräshöhe und, wenn vorhanden, Fräswinkel vollautomatisch referenziert werden, nimmt sich schon fast als selbstverständlich aus. Gleiches gilt übrigens für die patentierten elektrischen Tischringe, die ein stufenloses Anpassen des Spalts zwischen Maschinentisch und Werkzeug ermöglichen.
DornFix oder HSK?
Die Anwender, die ihre Tischfräse als effektive Ergänzung zu einem CNC-Bearbeitungszentrum sehen, sind mit der neuen HSK – Werkzeugschnittstelle bestens beraten. Kommt die Grundmaschine mit dem bewährten MARTIN eigenen DornFix Schnellwechsel-system, kann optional das werkzeuglos spannende HSK – System gewählt werden. Vorteil der MARTIN Lösung ist die Wahlfreiheit, die der Kunde hat. Neben dem HSK 85 „PowerLock“ kann auch die Ausführung HSK 63F oder HSK 63E gewählt werden. Selbst ein nachträgliches Umrüsten ist zu vertretbaren Kosten möglich. Dank dieser Technik kann der Anwender jetzt problemlos geeignete Werkzeuge eines BAZ direkt auf der Tischfräse einsetzen und dadurch diese teure Maschine von kapazitätsfressenden Durchlauffräsarbeiten entlasten.
Vielseitig für Handwerk und Industrie
Zielgruppe der T27 sind Betriebe, in denen individuell, flexibel und vielseitig, also im eigentlichen Sinne des Wortes handwerklich gefertigt wird. Das kann ein Drei- bis Fünfmannbetrieb sein, der die Maschine als Hauptmaschine für alle anfallenden Fräsarbeiten einsetzt, aber auch ein großer Möbelfabrikant, der die Tischfräse als effiziente und flexible Ergänzung zum Bearbeitungszentrum einsetzt.
„Durch die konsequent anwenderunterstützende, moderne Steuerung lassen sich die vielen mechanischen Leckerbissen der Maschinen außergewöhnlich nutzbringend für den Unternehmer einsetzen. Dazu kommt die Möglichkeit, die Maschine sehr passgenau auf die Anforderungen des Unternehmens abzustimmen. Das macht die T27 Tischfräsen von MARTIN zu einer optimalen Fräse für Betriebe, in denen es maßgeblich auf Effizienz, Vielseitigkeit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit ankommt“, so der Marketingleiter abschließend.
Die neue Starrfräse heißt T27 Fix
Die neue Schwenkfräse heißt T27 Flex







